
Die Donauschwäbische Arbeitsgemeinschaft in Österreich (DAG) feierte 2009 ihr 60-jähriges Gründungsjubiläum. Was 1949 als politischer Arm der aus der angestammten Heimat vertriebenen Donauschwaben auf den Trümmern eines zerstörten Landes ins Leben gerufen wurde, war angesichts der damaligen Verhältnisse richtig und wichtig. Die DAG wollte den namenlosen Donauschwaben, denen der gesamte Besitz und die Staatsbürgerschaft genommen worden waren, eine Stimme in der Öffentlichkeit geben, um das Unrecht hörbar zu machen. Zwischen der Vertreibung im Spätherbst 1944 und der Gründung der DAG lagen fast fünf Jahre. Zwei Jahre nach Kriegsende setzte eine zweite Welle von donauschwäbischen Flüchtlingen nach Österreich ein. Während die österreichische Bundesregierung auf einen raschen Abschub der Volksdeutschen durch die Alliierten nach Deutschland oder auf deren Abwanderung hoffte, sprach sich die DAG für einen Verbleib in Österreich aus.
Kontakt
| Obfrau | Mag.a Maria K. Zugmann-Weber |
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