
Die Bezeichnung „Karpatendeutsche“ etablierte sich in der Zwischenkriegszeit in Analogie zu den „Sudetendeutschen“. Sie bezeichnet die deutsche Bevölkerung, die bis 1945 hauptsächlich in der Slowakei (ehemaliges Oberungarn) ansässig war. Der Begriff ist geografisch nicht ganz präzise, da das Karpatengebirge weit über die Slowakei hinausreicht, hat sich jedoch eingebürgert. Aus sachlicher Sicht wäre die Bezeichnung „Slowakeideutsche“ (oder „Deutsche in der Slowakei“) angemessener.
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