Ein donauschwäbisches Trauerspiel in drei Akten Dr. Peter Wassertheurer
Das Theaterstück behandelt das Schicksal der Donauschwaben am Ende des Zweiten Weltkriegs. Die deutsche Volksgruppe im ehemaligen Jugoslawien wurde ab dem Herbst 1944 systematisch verfolgt, vertrieben und in eigenen Konzentrationslagern dem Untergang als Volksgruppe brutal preisgegeben.
Das Stück „Der Ackermann aus Rudolfsdorf“ spielt in einem solchen Lager, in dem Tod und Elend, Gewalt und Terror gegen die donauschwäbische Bevölkerung herrschen. Das Stück zeigt schonungslos und ohne Tabus diesen in der offiziellen Geschichtsschreibung bis heute verschwiegenen Völkermord auf.
Gewidmet den Donauschwaben
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Flucht – Vertreibung – Verfolgung – Genozid Der Leidensweg ab 1944 Dr. Georg Wildmann
Unter dem Titel „Flucht – Vertreibung – Verfolgung – Genozid. Der Leidensweg ab 1944“ setzt die Donauschwäbische Kulturstiftung, München, mit dem vierten Band einer fünfteiligen Reihe ihr Unternehmen fort, auch eine mit wissenschaftlicher Methodik abgefasste Gesamtdarstellung der Geschichte der Donauschwaben vorzulegen.
Das 745-seitige Werk bringt die reale Tragödie der Donauschwaben zur Darstellung: Die gelenkte Flucht eines Großteils der Donauschwaben aus den Gebieten, die ihnen 250 Jahre Heimat waren, beginnend mit Herbst 1944, in Richtung der damaligen Reichsgebiete; die Vertreibung in Form der „Aussiedlung“ und Abschiebung nach Deutschland und der Deportation in die Sowjetunion; und die blutigen Lagerinternierungen, besonders im vormaligen Jugoslawien.
Das Buch bemüht sich auch um die Erfassung jener Ursachen der Tragödie, die im Nationalcharakter und der Ideologie der Verfolger zu suchen sind. Schließlich geht es auch um die Argumente, die es erlauben, das Schicksal der Donauschwaben Jugoslawiens als Völkermord zu qualifizieren.
Die methodische Vorgangsweise ist dem Zweck verpflichtet, viele Details aus Erlebnisberichten zur Kenntnis zu bringen, denn ohne deren mosaikartigen Zusammenfügungen wären vor allem die Todeslager in Ihrer Konkretheit nicht nachvollziehbar geblieben.
Im Band findet sich auch ein 16-seitiger zum Teil farbiger Bilder- und Kartenteil.
Die Fülle des Stoffes machte es notwendig, dass nun ein fünfter Band unter Federführung von Dr. Ingomar Senz und Dr. Georg Wildmann in Arbeit ist, der die „Neue Heimat“ oder die „Eingliederung in die neuen Heimatländer“ behandelt und vermutlich Anfang 2016 erscheinen wird.
Donauschwäbische Kulturstiftung, München, 2015 Dr. Georg Wildmann; unter Mitarbeit von Stefan Barth, Hans Fink, Magdalena Kopp-Krumes, Georg Krix, Herbert Prokle, Rosa Speidel, Wilhelm Weber und Maria Werthan
ISBN: 978-3-926276-94-0
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