Not und Brot

Dipl.-Ing. Rudolf Reimann und Teresa Maibach

Ein Roman über die Geschichte der Donauschwaben vom Ursprung bis zur Vertreibung und Sesshaftmachung in der neuen Heimat.

In diesem Buch von Teresa Maibach, das einer breiten internationalen Öffentlichkeit vorgestellt wurde, wird ein Teil der österreichischen Geschichte anhand der Familie Reimann – einer Familie, deren Weg von der Schweiz (Kanton Aargau) über Südungarn bis hin ins heutige Österreich geht – vorgestellt.

Die im 17. Jahrhundert als Waldarbeiter im Fricktal ansässigen Reimanns wagten 1768 im Zuge des Zweiten Schwabenzuges unter Maria Theresia den Aufbruch in ein neues von den Türken zurückerobertes Land, siedelten sich in der heute serbischen Stadt Neusatz und dem kleinen Örtchen Hodschag an und erwarben dort nach unendlichen Mühen großes Vermögen und Glück, das im Zuge des Zweiten Weltkrieges in tausend Scherben zerbrach.

Doch sie gaben nicht auf: Nach der Flucht vor den Gräueltaten der Tito-Partisanen nach Österreich begannen sie nicht nur den schweren, aber hoch erfolgreichen Wiederaufbau in der neuen Heimat, sondern zeigten auch unermüdlichen Einsatz für alle Heimatvertriebenen aus der Donaumonarchie.Eine ebenso spannungsreiche wie romantische exemplarische Geschichte, die Heimatvertriebenen aller Länder aus dem Herzen spricht.


Das Buch ist zum Preis von € 19,80 im VLÖ-Sekretariat zuzüglich der folgenden Versandkosten erhältlich: € 5,- (Österreich); € 8,- (Deutschland). Wenn Sie mehrere verschiedene Artikel bestellen möchten, erstellen wir für Sie gerne ein individuelles Versandangebot.

Infos und Bestellmöglichkeit:

VLÖ-Sekretariat, Steingasse 25, 1030 Wien
Tel.: 01/718 59 05
Fax: 01/718 59 05-20
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Der Klang unseres Lebens

Meine Partitur des Erfolgs
Prof. Dr. Harald Pill

„Sieben Kapitel, in denen Harald Pill – Sohn des gebürtigen Donauschwaben Robert Pill (späterer Bürgermeister von Pasching/OÖ) – erfolgreiches Management erklärt, faszinierende Querverbindungen zur Musik anstellt, und alles mit biografischen Erzählungen veredelt – ein außergewöhnliches Buch!“, so VLÖ-Präsident Dipl.-Ing. Rudolf Reimann und VLÖ-Generalsekretär Ing. Norbert Kapeller gemeinsam über diese literarische Neuerscheinung, die am 13. Oktober 2016 im Rahmen einer Buchpräsentation im Beisein von Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer in Linz vorgestellt wurde.

„Harald Pill ist als Management- und Kommunikationsberater sowie als Persönlichkeitscoach international tätig und leitet zudem seit 1985 den international preisgekrönten Bachl-Chor“, so Generalsekretär Kapeller ergänzend über den Autor.


Der Klang unseres Lebens – Meine Partitur des Erfolgs
von Prof. Dr. Harald Pill

Erscheinungsjahr 2016, 204 Seiten, broschiert, erschienen im Resistenz-Verlag
ISBN 978-3-85285-300-0

Das Buch ist zum Preis von € 14,90 im VLÖ-Sekretariat zuzüglich der folgenden Versandkosten erhältlich: € 5,- (Österreich) und € 8,- (Deutschland)

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Bundesverband der Siebenbürger Sachsen in Österreich

Sich der Vergangenheit bewusst zu sein, heißt, Zukunft zu haben. (Hans Lohberger, 1920 – 1979)

Die Siebenbürger Sachsen sind eine deutschsprachige Minderheit der Rumäniendeutschen in Siebenbürgen, das an der Grenze von Ostmitteleuropa zu Südosteuropa gelegen ist. Die Reliktmundart der Volksgruppe ist Siebenbürgisch-Sächsisch; ihre Sprachinsel liegt außerhalb des zusammenhängenden deutschen Sprachraums und hatte nie Anschluss an ein anderes deutschsprachiges Territorium.

Kontakt

BundesobmannKonsulent Manfred Schuller
AdresseSteingasse 25, 1030 Wien, Österreich
E-Mailbund@siebenbuerger.at
Telefon+43 664 244 97 07
70 Jahre Siebenbürger in Oberösterreich: Siebenbürgischer Kulturherbst 2026
Vom 4. September bis 22. November 2026 lädt der Landesverband der Siebenbürger Sachsen in Oberösterreich zum traditionellen Siebenbürgischen Kulturherbst ein.
80 Jahre Siebenbürger Sachsen in Österreich
Der 14. Heimattag, der von 20. bis 22. September 2024 in Wels stattfand, stand ganz im Zeichen der Ereignisse vor 80 Jahren, der Evakuierung und Flucht aus Siebenbürgen.

Landsmannschaft der Deutsch-Untersteirer in Österreich

Die meisten Deutsch-Untersteirer ließen sich nach der Vertreibung in der Steiermark und in Kärnten nieder, viele auch in den übrigen Bundesländern, in Deutschland und in Übersee. In Graz, als dem Zentrum aller vertriebenen Deutsch-Untersteirer, wurde im Jahre 1948 ein Hilfsverein gegründet, der die ärgste Not lindern half. Aus diesem entstand die „Landsmannschaft der Deutsch-Untersteirer in Österreich“. Das Zusammenkommen bei Veranstaltungen, bei denen „Leidensgefährten“ wieder zusammenfanden und sich austauschten, hat so in einer trostlosen Zeit ein wenig Hoffnung vermittelt. Zunehmend rückte die politische Komponente in den Vordergrund, vor allem die Unterstützung beim Erhalt der österreichischen Staatsbürgerschaft.

Kontakt

ObfrauIngeborg Mallner, MSc
AdresseSchwarzer Weg 80, 8054 Graz, Österreich
E-Mailingeborg.mallner@gmx.at
Telefon+43 664 5914228 – Dienststelle, Frau Kueschnig, jeden Dienstag von 8:30 – 12:30 Uhr
Buchpräsentation „Familiengeschichten aus Pettau“
Am 27. Februar 2024 lud der VLÖ gemeinsam mit der Landsmannschaft und dem Hilfsverein der Deutsch-Untersteirer zu einer gemeinsamen Buchpräsentation ein.
Arbeitsgespräch zwischen Norbert Kapeller und Jan Schaller
Der VLÖ-Präsident begrüßte den Obmann des Bundes der Gottscheer und Steirer im „Haus der Heimat“

Landsmannschaft der Buchenlanddeutschen in Österreich

1875 wurde in Czernowitz die Universität mit zunächst drei Fakultäten (Jus, Philosophie und griechisch-orthodoxe Theologie) eröffnet. So entstanden nach und nach an dieser jungen Universität 25 Korporationen, und zwar sechs rumänische, drei ukrainische,  zwei polnische, sechs jüdische und acht deutsche schlagende und nicht- schlagende Studentenverbindungen. Czernowitz war damit neben Prag, Wien, Graz und Innsbruck die fünfte Universität des österreichischen Teils der Monarchie. Die Landsmannschaft der Buchenlanddeutschen hat im Jahre 1978 in Linz das 100-jährige Jubiläum der Gründung der Universität Czernowitz, mit dem Festredner Dr. Otto von Habsburg, feierlich begangen. Wieso kam es dazu, dass gerade Czernowitz eine Universität bekam, da doch auch Salzburg, Linz, Olmütz, Triest und Laibach auf der Liste standen? Nach der Ausrufung des Deutschen Reiches 1871 durch Reichskanzler Bismarck in Versailles kam es in der Folge zur Gründung der westlichsten deutschen Universität in Straßburg.

Der Bahnhof von Czernowitz in einer alten Aufnahme

Dieser national motivierte Vorgang machte auf die damals 12 Millionen Deutsch-Österreicher in der Monarchie einen großen Eindruck. Nun musste man auch in Wien, der damals größten deutschsprachigen Metropole, Überlegungen darüber anstellen, wie man in der österreichischen Reichshälfte des Habsburgerreiches dem Nationalgefühl Rechnung tragen konnte. So kam man auf den Gedanken, der westlichsten deutschen Universität mit der Gründung der Universität Czernowitz eine östlichste entgegenzusetzen.

Die Residenz des griechisch-orientalischen Metropoliten mit ihrer Kathedrale und der angeschlossenen Universität gehört zu den schönsten Bauten aus der österreichischen Zeit von Czernowitz. Foto: J. Peheim
Das 1908 vollendete und durch seine Schönheit berühmte Stadttheater von Czernowitz wurde von den österreichischen Architekten Fellner und Helmer entworfen.

Von 1918 bis 1940 gehörte die Bukowina zu Rumänien. Nachdem Deutschland Ostpolen, Bessarabien und die Bukowina als Interessensgebiet der Sowjetunion anerkannt hatte, erklärte es sich auch mit der Umsiedlung der Auslandsdeutschen aus dem Baltikum, Bessarabien und der Bukowina einverstanden. Am 26. Juni 1940 verlangte die Sowjetunion von Rumänien ultimativ die Abtretung der Nordbukowina und Bessarabiens. So hieß es im Juni 1940 für die Buchenlanddeutschen Abschied von der Heimat zu nehmen, nachdem die Sowjetunion sie besetzt hatte. 100.000 Buchenlanddeutsche wurden umgesiedelt und leben heute verstreut in der ganzen Welt. Nur wenige Tausend leben in Österreich und haben in Linz im ,,Haus Czernowitz“ ein kulturelles Zentrum gefunden, ein Haus, in dem auch die studentischen Traditionen der Universitätsstadt Czernowitz gelebt und gepflegt werden.

Das „Deutsche Haus“ in der Herrengasse von Czernowitz – Knapp vor dem Ersten Weltkrieg bildeten die Buchenlanddeutschen fast zehn Prozent der Bevölkerung der Bukowina.
Die erzbischöfliche Residenz in Czernowitz

Die Landsmannschaft der Buchenlanddeutschen in Österreich hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Tradition der Ahnen zu pflegen, damit sie nicht in Vergessenheit gerät.

Kontakt

Obfrau3. Nationalratspräsidentin a. D. Anneliese Kitzmüller
AdresseWitikoweg 1, 4202 Kirchschlag, Österreich
E-Mailanneliese.kitzmueller@fpoe.at

Landsmannschaft der Buchenlanddeutschen in Österreich

In der Bukowina haben viele Völker mit verschiedensten Religionsbekenntnissen, zumindest bis 1918, friedlich miteinander gelebt. Es ist bezeichnend, dass Juden, Protestanten und Katholiken sich gegenseitig geholfen haben. Die Schule stand, gleichsam als Schwester, dicht neben der Kirche. Nöte des Einzelnen waren Nöte der Gemeinschaft. Die Landesmannschaft der Buchenlanddeutschen in Österreich hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Tradition der Ahnen zu pflegen, damit sie nicht in Vergessenheit gerät.

 

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Obfrau3. Nationalratspräsidentin a. D. Anneliese Kitzmüller
AdresseWitikoweg 1, 4202 Kirchschlag, Österreich
E-Mailanneliese.kitzmueller@fpoe.at

Österreichischer Heimatbund Beskidenland

Das Beskidenland ist eine informelle Bezeichnung des polnischen Gebiets in der Umgebung der Stadt Bielsko-Biała, in den Vorbergen sowie den Westbeskiden selbst, im südlichen Polen in der Woiwodschaft Schlesien und der Woiwodschaft Kleinpolen, oft um die separate Identität des Gebiets besonders gegenüber Oberschlesien, aber auch Kleinpolen zu betonen. Der polnische Begriff Podbeskidzie wird seit Anfang des 20. Jahrhunderts für das Umland von Bielsko-Biała verwendet, so wie die parallele deutschsprachige Bezeichnung Beskidenland.

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AuskunftIng. Manfred Stiedl
AdresseBeskidenstube in Oberösterreich im Museum der Heimatvertriebenen – Huebmer-Haus, Salzburger Straße 8a, 4840 Vöcklabruck, Österreich
E-Mailms.stiedl@asak.at
Telefon+43 664 1100746

Gottscheer Landsmannschaft in Klagenfurt

Die Geschichte der Gottscheer begann 1330 mit der Besiedlung durch Oberkärntner und Osttiroler und endete jäh im Zweiten Weltkrieg. Nach Jahrhunderten als deutsche Sprachinsel führten die Umsiedlung 1941/42 sowie die anschließende Flucht und Vertreibung zum endgültigen Verlust der Heimat.

Als neuer Mittelpunkt für die vertriebenen Landsleute fungiert seit 1952 die „Gottscheer Landsmannschaft“ in Klagenfurt. Der Verein bewahrt das kulturelle Erbe und verbindet die Gemeinschaft durch die „Gottscheer Zeitung“, die bereits 1904 in der alten Heimat gegründet wurde.

Kontakt

ObmannHermann Petschauer
Adresse9623 St. Stefan a.d. Gail 24, Österreich
E-Mailoffice@vm-petschauer.at
Telefon+43 650 252 61 99

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Karpatendeutsche Landsmannschaft in Österreich

Die Karpatendeutschen: Geschichte und Gegenwart

Herkunft und Ansiedlung

Die Karpatendeutschen sind die Nachkommen jener Siedler, die seit dem 12. Jahrhundert aus verschiedenen Regionen des Heiligen Römischen Reiches (dem heutigen Deutschland und Österreich) in das damalige Oberungarn einwanderten.

  • Region Pressburg (Bratislava): Wurde überwiegend aus Österreich besiedelt, zuletzt im 18. Jahrhundert durch evangelische Exulanten.
  • Mittel- und Nordostslowakei (Hauerland und Zips): Die Einwanderer kamen aus allen Teilen des Reiches, darunter Bayern, Franken, Thüringen und das Rheinland.

Die ungarischen Könige riefen die Siedler ins Land, gewährten ihnen umfangreiche Privilegien (Markt- und Stadtrechte, Schürfrechte, Abgabenfreiheit) und sicherten ihnen die Beibehaltung der deutschen Muttersprache und eigener Gerichtsbarkeit zu. Die Einwanderer, darunter Bauern, Handwerker und viele Bergleute, gründeten zahlreiche Orte und Städte, die heute zu den wichtigsten der Slowakei zählen.

Pressburg
Pressburg – die heutige Metropole der Slowakei – war über Jahrhunderte hinweg die Krönungsstadt der ungarischen Könige.

Sie lebten in drei großen, voneinander vorwiegend getrennten isolierten Sprachinseln:

  1. Pressburg und Umland.
  2. Das mittelslowakische Hauerland oder Bergstädterland.
  3. Die Zips (Ober- und Unterzips) am Fuße der Hohen Tatra.

Schicksal und Magyarisierung

Das Leben der Kolonisten war von den Entscheidungen der ungarischen Herrscher und von Kriegswirren (Tataren, Hussiten, Türken, Aufständische) geprägt. Ab dem späten 18. Jahr-hundert setzte jedoch die staatlich geförderte Magyarisierung ein. Diese Politik wurde besonders nach dem „Ausgleich“ von 1867 vehement betrieben und führte bis zum Zerfall der Monarchie 1918 dazu, dass ein großer Teil der Deutschen im Königreich Ungarn sprachlich assimiliert wurde.

Zwischenkriegszeit und II. Weltkrieg

In der 1918 gegründeten Tschechoslowakischen Republik (ČSR) erhielten die Karpatendeutschen im Vergleich zur Spätzeit Ungarns wieder mehr Volkstumsrechte (deutsche Schulen, Deutsch als zugelassene Sprache). Das Verhältnis zu den Slowaken, die selbst unter starker Magyarisierung gelitten hatten, war überwiegend gut. Nach der Entstehung des selbstständigen slowakischen Staates 1939 unterlagen die Karpatendeutschen dem Einfluss des nationalsozialistischen Deutschlands und erhielten weitere Volkstumsrechte. Mit dem Scheitern Deutschlands im Zweiten Weltkrieg änderte sich die Stimmung: Im Zuge des Slowakischen Nationalaufstands 1944 und danach kam es zu ersten Gewalttaten gegen die deutsche Minderheit.

Metzenseifen

Vertreibung und Enteignung (nach 1945)

Rund 150.000 Deutsche lebten 1945 in der Slowakei. Ein Teil wurde Ende 1944 / Anfang 1945 durch deutsche Stellen evakuiert. Die Vertreibung der verbliebenen Karpatendeutschen erfolgte größtenteils im Rahmen des Potsdamer Abkommens und der Beneš-Dekrete in den Jahren 1946/47.

Die Karpatendeutschen wurden pauschal der Kollektivschuld für die Verbrechen des Nationalsozialismus bezichtigt und mit Schimpf und Schande des Landes verwiesen. Ihr gesamtes Vermögen wurde beschlagnahmt und auf der Grundlage der sogenannten Slowakischen Nationalrats-Verordnungen (Analoga zu den Beneš-Dekreten) enteignet. Nur wenige Gruppen, wie Deutsche in Mischehen mit Slowaken oder anerkannte Antifaschisten, durften bleiben. Insgesamt wurden etwa 120.000 Deutsche vertrieben.

Heutige Situation

Heute lebt nur noch ein kleiner Rest der Karpatendeutschen in der Slowakei. Bei der Volkszählung 2021 bekannten sich noch 8.573 Personen zur deutschen Nationalität.

  • Die meisten Karpatendeutschen leben heute verstreut in aller Welt, hauptsächlich in Deutschland und Österreich.
  • Sie sind in Landsmannschaften organisiert (z.B. Karpatendeutsche Landsmannschaft in Deutschland und Österreich), die sich für die Bewahrung des kulturellen Erbes, gegen Geschichtsverfälschungen und für eine Entschädigung der erlittenen Vertreibungsschäden einsetzen.
  • In Österreich ließen sich etwa 10.000 Karpatendeutsche nieder. Die Karpatendeutsche Landsmannschaft in Österreich vertritt ihre Anliegen und gibt das „Heimatblatt“ heraus.
Käsmark in einer alten Ansicht

Einige berühmte Karpatendeutsche

  • Rudolf Schuster (geb. 1934): Slowakischer Präsident von 1999 bis 2004. Er bekennt sich offen zu seinen karpatendeutschen Wurzeln (seine Familie stammt aus Metzenseifen in der Zips).
  • Viktor Oskar Tilgner (1844–1896): Bedeutender Bildhauer des Neubarock aus Pressburg (Bratislava). Er ist bekannt für zahlreiche Denkmäler und Brunnen in Wien, darunter der berühmte Ganymed-Brunnen in Pressburg.
  • Georg Buchholtz der Jüngere (1688–1737): Bekannter Naturforscher und lutherischer Geistlicher aus Käsmark (Kežmarok) in der Zips. Er war ein bedeutender Erforscher der Hohen Tatra.
  • Franz Richweis (1929–2001): Heimatdichter und Gründer der Ortsgemeinschaft Schwedler/Švedlár des Karpatendeutschen Vereins, der sich um die kulturelle Erinnerung verdient gemacht hat.

Vertretung der Karpatendeutschen heute

Die Interessen der Karpatendeutschen werden hauptsächlich von zwei Gruppen von Organisationen vertreten: dem Karpatendeutschen Verein (KDV) in der Slowakei und den Landsmannschaften in den Aufnahmeländern, insbesondere in Deutschland und Österreich.

Kontakt

ObfrauChristine Lehr
AdresseSteingasse 25, 1030 Wien, Österreich
E-Mailkarpatendeutsche@outlook.com
Telefon+43 1 607 34 80